StartseiteRatgeberGerichtsurteileNützlichesArchivÜber uns

Ratgeber:

Arbeitsverhältnis

Kündigung

Vor Gericht

Allgemein:

Startseite

Haftung

Kontakt

Impressum

So finden Sie uns

Kein Gentest bei Bewerbung

Versicherungen und Arbeitgeber dürfen künftig nur unter strengen Voraussetzungen Einsicht in fremde Erbinformationen nehmen dürfen. Diesen Grundsatz will die Bundesregierung in ein Gendiagnostikgesetz aufnehmen.

Die Zahl der Gentests ist in der Vergangenheit ständig gestiegen. Die Forschung ist heute in der Lage, immer mehr Veränderungen des menschlichen Erbguts festzustellen. So können nicht nur bestehende Krankheiten erkannt werden , sondern auch Krankheiten, die noch gar nicht ausgebrochen sind. Damit besteht die Möglichkeit, die Erkrankung eines Menschen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.

Kein Wunder, dass dies das Begehren von Arbeitgebern weckt. Ein Arbeitgeber könnte ein Interesse daran haben, diese Informationen zu bekommen, um abzuschätzen zu können, ob ein Bewerber dauerhaft krank wird. "Niemand darf wegen seiner genetischen Eigenschaften diskriminiert oder stigmatisiert werden. Dies gilt auch für die Entscheidung, solche Untersuchungen vornehmen oder nicht vornehmen zu lassen." Diesen Grundsatz will die Bundesregierung in ein neues Gndiagnostikgesetz aufnehmen. Damit werden genetische Untersuchungen auf Verlangen des Arbeitgebers grundsätzlich verboten. Eine Verwertung solcher Erbebnisse ist selbst dann nicht zulässig, wenn diese von den Betroffenen freiwillig mitgeteilt wurden. Ausgenommen sind Tests auf Farbenblindheit bei Bewerbern, die beispielsweise Pilot oder Busfahrer werden wollen. Da es hier um die gesundheitliche Eignung für einen Beruf geht, ist der Test erlaubt.

Lesen Sie auch im Ratgeber zum Thema » "Vorstellungsgespräch".

» Insolvenz
» Zeugnis