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Voraussetzung hierfür ist, dass sie langfristig mit einer Einschränkung insbesondere physischer, geistiger oder psychischer Art verbunden ist und dass diese Einschränkung den Betroffenen an der vollen und wirksamen Teilhabe am Berufsleben - gleichberechtigt mit den anderen Arbeitnehmern - hindern kann.

Für die Gleichstellung einer Krankheit mit einer Behinderung ist auch nicht erforderlich, dass der Arbeitnehmer vollständig arbeitsunfähig ist. Der Begriff der "Behinderung" ist vielmehr so zu verstehen, dass er eine Beeinträchtigung der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit erfasst, ohne dass die Ausübung der Tätigkeit unmöglich sein muss. Der Gesundheitszustand von Menschen mit Behinderung, die - zumindest Teilzeit - arbeiten können, kann daher unter den Begriff "Behinderung" fallen. Eine Behinderung setzt auch nicht voraus, dass der Arbeitnehmer besondere Hilfsmittel benötigt.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 12.04.2013
Quelle: » EuGH PM Nr. 42 vom 11.4.2013

Lesen Sie hierzu einen ausführlichen Beitrag von » Axel Groeger ("Teilzeitarbeit anstatt stufenweiser Wiedereingliederung?").