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Das Arbeitsgericht Frankfurt (Beschluss vom 23.11.2010) folgte dem Antrag Air Berlins auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung und untersagte einen Streik. Der Streik hätte sich auf das gesamte Bundesgebiet erstrecken sollen. Air Berlin hält die Abstimmung über Streik für ungültig

Das Unternehmen hatte den Antrag damit begründet, dass bei der Urabstimmung für den Streik nur über einen Teil und nicht über das Gesamtpaket des Ende August erzielten Verhandlungskompromisses abgestimmt worden sei. Damit sei die Abstimmung aus Sicht des Unternehmens ungültig.
Die Piloten von Air Berlin und ihrer Tochter LTU hatten sich im Oktober 2010 mit großer Mehrheit gegen den ausgehandelten Kompromiss ausgesprochen. Nach diesem Verhandlungsergebnis sollten die Arbeitsbedingungen der Air Berlin-Piloten schrittweise bis 2013 an das bessere Niveau der Tochtergesellschaft LTU angeglichen werden.
Nach Darstellung der Gewerkschaft war Air Berlin bei der Ausformulierung des Vertragswerks vom Geist der Einigung abgerückt. Das Unternehmen hatte dies zurückgewiesen.